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Fragen und Antworten zum Projektmanagement – Teil 3

  1. Welche Einsatzmittel beansprucht ein Projekt?
    • Geld, Personal, Betriebsmittel (z.B. Maschinen)
  2. Wie sollte bei der Personaleinsatzplanung vorgegangen werden?
    • Ermittlung Personalbestand & Errechnen Personalbedarf
    • Gegenüberstellung Bestand <-> Bedarf, Optimierung Personaleinsatz
  3. Stellen Sie den Kreislauf der Projektkalkulation dar!
    • Vorkalkulation -> Mitkalkulation -> Nachkalkulation -> Abweichungsanalyse -> Datenbank
  4. Was ist für eine wirksame Terminkontrolle erforderlich?
    • Rechtzeitige Rückmeldungen
    • Konsequente Aktualisierung der Plantermine
  5. Wodurch können Terminprobleme bei einem Projekt entstehen?
    • Personalmangel, fehlende Qualifikation,
      unvorhersehbare Schwierigkeiten, unrealistische Aufwandsschätzung
  6. Was ist das „Fast-Schon-Fertig-Syndrom“ und warum tritt es auf? Nennen Sie mindestens drei Gründe!
    • Der Projekt-Fertigstellungsgrad wird zu hoch eingeschätzt
    • Gründe: Aufwandsunterschätzung,
      Überschätzung der bereits erbrachten Leistung, Verharmlosung von zukünftigen Schwierigkeiten
  7. Was sollen Projektbesprechungen und wann können sie durchgeführt werden?
    • dienen dem direkten Informationsaustausch als Grundlage der Projektsteuerung
    • Durchführung: regelmäßig, abhängig von Ergebnissen, abhängig von Ereignissen
  8. Wann können ereignisgesteuerte Projektbesprechungen notwendig sein? Nennen Sie mindestens vier Gründe!
    • Beim Eintritt unvorhergesehener Ereignisse, z.B.: Projektkrise, erhebliche Planabweichungen, Personalprobleme, Qualitätsmängel
  9. Welche Aktivitäten werden bei einer Projektabschlussanalyse durchgeführt?
    • Nachkalkulation, Abweichungsanalyse, (abschließende) Wirtschaftlichkeitsanalyse
  10. Welche Aufgaben hat die Nachkalkulation?
    • Überprüfen der wirtschaftlichen Tragfähigkeit
    • Prozessbezogene Auswertung (z.B. zu hohe Kosten in bestimmten Prozessen/ Phasen)
    • Ermittlung von Messdaten -> Erfahrungssicherung
  11. Nennen Sie jeweils mindestens zwei vermeidbare, kaum vermeidbare und nicht vermeidbare personelle Ursachen für Planabweichungen bei einem Projekt!
    • Vermeidbare Ursachen: Demotivation, Überlastung
    • Kaum vermeidbare Ursachen: „Problemfälle“, Fluktuation
    • Nicht vermeidbare Ursachen: Krankheit, Schwangerschaft, Kündigung

Zum 1. Teil
Zum 2. Teil

Fragen und Antworten zum Projektmanagement – Teil 2

  1. Stellen Sie mindestens fünf Aufgaben eines Projektleiters dar!
    • Organisieren der Projektgruppe, Führen der Projektmitarbeiter, Koordinieren der Partnerstellen, Planen & Kontrollieren der Projektaufgabe, Definieren der technischen Aufgabenstellung
  2. Was sagt das Kongruenzprinzip aus und warum ist es im Rahmen einer Projektleitung von besonderer Bedeutung?
    • Aufgaben, Befugnisse und Verantwortung müssen im Einklang miteinander sein.
    • Befugnisse der Projektleitung oft unzureichend (z.B. zum Führen der unterstellten Mitarbeiter)
  3. Welche Aufgaben könnte ein Projektbüro übernehmen? Nennen Sie mindestens drei!
    • Planungsaufgaben, Erfassungsaufgaben, Informationsaufgaben
  4. Was ist das Ziel der Projektplanung und welche Strukturkomponenten müssen dabei berücksichtigt werden?
    • sach-, termin-, kostengerechte Projektabwicklung
    • Produkt-, Projekt-, Kontenstruktur
  5. Welche produktbezogenen Einflussfaktoren wirken auf ein Projekt ein?
    • Quantität, Qualität, Komplexität
  6. Welche prozessbezogenen Einflussfaktoren sind bei einem Projekt von Bedeutung?
    • Projektdauer, Personalqualität, Hilfsmittel
  7. Welche Möglichkeiten stehen für die Terminplanung eines Projekts insbesondere zur Verfügung?
    • GANTT-Balkendiagramm, PERT-Netzplan
  8. Was ist die gesamte und was die freie Pufferzeit eines Vorgangs?
    • Gesamter Puffer: SAZ – FAZ bzw. SEZ – FEZ
    • Freier Puffer: kleinster FAZ Nachfolger – eigener FEZ
  9. Warum werden in der Netzplantechnik die gesamte und die freie Pufferzeit angegeben und nicht nur einer dieser Werte?
    • Gesamte Pufferzeit: Bezogen auf Verschieben des Projektendes
    • Freie Pufferzeit: Bezogen auf Verschieben eines nachfolgenden Vorganges

Zum 1. Teil
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Fragen und Antworten zum Projektmanagement – Teil 1

  1. Welche Zwecke soll eine Projektorganisation erfüllen?
    • Festlegung der Arbeitsteilung (funktional, divisional)
    • Festlegung der Koordinationsinstrumente
    • Bestimmung der Verantwortlichkeiten, Zuständigkeiten, Befugnisse
    • Regelung der Weisungsbefugnisse, Kontrollrechte und Aufsichtspflichten
  2. Nennen Sie mindestens fünf der sieben Fragen, die im Rahmen der Problemfeldanalyse zu beantworten sind!
    • Folgende Aspekte müssen hinterfragt werden: Aufgabenstellung, Entwicklungs-/ Erstellungsdauer, Entwicklungs-/ Erstellungskosten, Personalstärke, Qualifikation
  3. Welche Projekt-Grundparameter sind für die Projektplanung von Bedeutung?
    • Leistung, Einsatzmittel/ Ressourcen, Zeit
  4. Bitte stellen Sie das „Marktanteils-Marktwachstums-Portfolio“ dar. Was ist das Ziel des Portfolios und welche Produkte sollten warum darin enthalten sein?
    • Ziel: langfristige Sicherung des Unternehmens durch ausgeglichenes Produktportfolio
    • Produkttypen:
      „Question Marks“: selektieren -> eliminieren/ fördern
      „Stars“: Position halten
      „Cash Cows“: Gewinne abschöpfen
      „Poor Dogs“: eliminieren
  5. Was ist das Ziel einer ABC-Analyse? Welche Strategien ergeben sich daraus für die Produktplanung?
    • „Wichtiges“ von „Unwichtigem“ trennen
    • Sich daraus ergebende Produktplanungsstrategien: Fördern, Selektieren, Abbauen
  6. Warum ist Projektmanagement aus Kostensicht umso wichtiger, je größer ein Projekt ist?
    • Minimierung/ Eliminierung von frühzeitigen Fehlern reduziert mögliche Folgekosten
  7. Was gilt für den Anteil der Projektmanagementkosten an den Gesamtkosten eines Projekts? Warum ergibt sich dieser Zusammenhang?
    • Die Projektmanagementkosten steigen degressiv in Bezug auf Projektgesamtkosten:
      kleines Projekt, hoher relativer Kostenanteil / großes Projekt, relativer Anteil sinkt
  8. Welche Frage stellen sich die meisten Unternehmen im Zusammenhang mit dem Kosten des Projektmanagements? Welche Frage sollten sie sich besser stellen? Diskutieren Sie diese!
    • Kann ich mir ein Projektmanagement leisten? <-> Kann ich es mir leisten, kein Projektmanagement zu haben?
    • Kosten PM <-> Kosten die entstehen, wenn kein PM vorhanden
  9. Bitte beschreiben Sie kurz die
    • Reine oder Autonom-Projektorganisation:
      Ausgliederung der Projektaufgabe aus der bestehenden Organisation in eine parallele Organisationseinheit
    • Einfluss-/ Stabs-Projektorganisation:
      Eingliederung der Projektleitung als Stabsfunktion in die bestehende Organisation
    • Matrix-Projektorganisation:
      Projektmitarbeiter verbleibt in jeweiliger Abteilung, bekommt aber in zweiter Dimension einen Projektvorgesetzten

Zum 2. Teil
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