Was bringt Google-Analytics?

Heute werde ich euch das Analysetool für Webseiten Google Analytics etwas erläutern. Im folgenden stelle ich die Vor- und Nachteile des Tools dar.
Zuerst: Ich benutze das Programm bereits seit 3 Jahren und hatte noch nie Probleme damit, kein Wunder bei dieser besonders einfach Bedienung.

Das Programm bietet dir folgende Features:

  • grafische Auswertung der Besucher- und Zugriffszahlen pro Woche, Monat, Jahr
  • Benchmarking (Vergleich) mit anderen Webseiten des selben Typs
  • von wo kommen die Besucher? (Land, Stadt, Webseite)
  • mit welchem Browser und wie lange wird die Webseite besucht?
  • wie ist die Klick-Reihenfolge innerhalb deiner Seiten? (Darstellung auf der Webseite via Overlays)
  • SEO (Search Engine Optimization – Suchmaschinenoptimierung)
  • Google AdSense-Integration
  • und noch vieles mehr…

Dass das Tool kostenlos ist, spricht für sich. Jedoch geriet Google oft wegen der Erhebung der vielen Daten in die Kritik: Die zur Analyse benötigten Besucherdaten werden mittels eines so genannten JavaScript-Snippets ermittelt. Da dieser Code-Schnipsel auf jeder zu analysierenden Webseite einzufügen ist, lassen sich sehr gute Bewegungsprofile erstellen.

Dem Softwareriesen wird vorgeworfen, diese zur Generierung von auf den jeweiligen Nutzer zugeschnittene Suchergebnisse oder Werbung zu verwenden. Aber sagen wir’s mal so, was weiß das Web nicht über uns? In Zeiten von Sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ?

Zurück zu Google Analytics. Wie schon oben in den Funktionen genannt eignet sich das Programm sehr gut, auch wegen der direkten Anbindung an die Suchmaschine, zur Optimierung der Seite. Man sieht, mit welchen Keywords (Schlüsselwörtern) die Besucher au die Webseite kommen, und kann diese somit fortlaufend optimieren. So zum Beispiel tut es der Autor des Blogs moutfish.de in einem seiner Artikel. In einem Artikel nennt er möglichst viele Varianten eines Ausdrucks, um die „Keyworddichte“ zu erhöhen, und mehr Besucher auf seine Seite zu leiten.

Dazu benutzt er jedoch nicht das Tool Google Analytics, sondern die Google Webmasterzentrale. Sie ist eine stark abgespeckte Version des Analysetools und zeigt nur die Keywords an durch die die Besucher die Webseite erreichten.

Am Ende bleibt nur zu sagen, dass dieses Tool meiner Meinung nach, trotz der Speicherung vieler Daten, wunderbar für die Analyse einer Webseite geeignet ist. Das Web weiß sowieso schon fast alles über uns, also kommt es auf diese paar mehr personalisierte Anzeigen auch nicht drauf an.

[Gesamt:1    Durchschnitt: 5/5]

2 Gedanken zu „Was bringt Google-Analytics?

  1. yanneck

    hey du hast meinen bösen plan durchschaut! ^^ ich wollte das eigentlich so verstecken, dass man denkt ich würde nur die vielen falschen schreibweisen aufzählen =D

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