Dynamische Webseiten

Das Web 2.0 basiert auf dynamischen Webseiten. Sie sind mit Skriptsprachen wie z.B. PHP oder ASP programmiert.
Eines von vielen Beispielen für dynamische Programmierung ist dieses Blog. Es basiert auf Templates, und mit Hilfe einer Datenbank kann zusätzlicher Code je nach Bedarf eingebunden werden. Diese Technik spart Platz und Arbeit, denn man muss nicht für jede Seite eine neue Datei à la “SeiteX.html” erstellen. Na gut, dieser Typ von Webseite existiert heute immernoch, aber der Anteil am Web nimmt ab.

Programmierer sind faul. Deshalb gehört Skriptprogrammierung auf Webservern wie Apache oder IIS (Microsoft) zum Alltag. Diese Serverprogramme muss man dann meist noch mittels einer so genannten Konfigurationsdatei an die benutzte Skriptform anpassen. Beim Apache, der meist bei kleineren Projekten verwendet wird, wird dafür die Datei “httpd.conf” benutzt. In diese schreibt man dann ein paar Zeilen, die für Laien nur wirrer Code sind.
Schon ‘weiß’ der Server wie er Dateien mit der Endung “.php” behandeln soll. Die Software übergibt den Code zuerst an einen Interpreter. Dieser durchläuft den Code dann, und wenn er Glück hat, findet er einen kleinen Code-’Schnipsel’ wie z.B. echo “Hello World!”;. Der Interpreter weiß diesen Befehl wie folgt zu interpretieren: “Gib den Satz ‘Hello World!’ aus!”.
Schließlich hat der PHP-Interpreter die Datei vollständig auf Schnipsel durchlaufen und schreibt an der Stelle, wo sich ursprünglich PHP-Code befand, den herausübersetzten Teil der Datei in einem normalen Format, ohne Befehle oder dergleichen, und gibt die Datei zurück an den Webserver, in unserem Fall Apache, der dann wiederum die Seite an den ‘schickt’, der sie angefragt hat. Das ist meistens ein ganz normaler Internetbenutzer.
Die Meisten Internetseiten sind jedoch viel komplexer. Dieses ‘Hello World!’-Beispiel dient nur der Veranschaulichung.

Oft verbergen sich hinter ganz einfach aussehenden Internetseiten wie zum Beispiel Google sehr komplexe Skripte. Damit meine ich solche, die mehrere Tausend Zeilen Code besitzen, der jedoch in Millisekunden (manchmal sogar in Bruchteilen, das kommt auf die Geschwindigkeit der Server an) abgearbeitet ist.

Jede Ausgabe einer Suchanfrage bei Google wird dynamisch generiert. Dabei werden riesige Datenbanken nach sogenannten keywords (zu dt. Schlüsselwörtern) durchsucht.