Endlich ist es da: ICQ7

Seit vier Monaten hatte ich die Englische Beta auf meinem PC installiert. Heute bemerkte ich, dass es die offizielle Version endlich gibt.

Diese bietet viele neue Möglichkeiten.
So kann man das Programm zum Beispiel mit Twitter und Facebook verbinden. Die Statusnachrichten werden dann sofort auf die Seiten gepostet. Eingestellt wird das ganze teils in der Software, teils auf der ICQ.com Website.
Neu ist auch die Unterstützung für Feeds. Diese war in ICQ 6.5 noch nicht ausgereift. Die Updates der gefolgten Twitteraccounts oder der Facebook-Freunde werden auch direkt angezeigt. Mit letzteren kann man auch direkt in Kontakt treten. Ein Einloggen auf Facebook ist nun nichtmehr nötig.

ICQ 7 kann als Fotogalerie genutzt werden, bei dem man beliebige Fotos oder Bilder für Freunde freigeben kann, und die diese dann direkt vom PC “ziehen”. Möglich ist das auch mit anderen Dateien, die dann in einem Ordner WindowsLive-Messenger alike angezeigt werden.

Das Programm startet schnell und reibungslos, genauso wie die Installation. Mit den neuen Funktion zieht ICQ mit dem größten Konkurrenten Windows Live wieder gleich. Mal sehen, wie lange das so bleibt.

Facebook werden immer mehr Funktionen geklaut

Nun ja. Ich bin schon seit längerer Zeit Mitglied in sozialen Netzwerken, und nein, ich habe keine Angst vor der Speicherung meiner Daten.

Seit nun ungefähr drei Wochen unterstützt ein pinkes Schülernetzwerk, ein rotes Studentennetzwerk, und ein oranges, weiteres sinnloses Netzwerk die ursprünglich von Facebook-Entwicklern geschaffene Apps-Funktion. Wie alltäglich dieses Wort geworden ist, erläuterte Yanneck in seinem Blog schon. Apps sind kleine Minianwendungen die meistens zur Nutzung von Diensten entwickelt werden.
Anscheinend wird der Wille der Inhaber der VZ-Gruppe Geld zu machen und seine Konkurrenten vom Markt zu drängen immer Größer.
Die bald ca. 16 Millionen Mitglieder der Netzwerke haben zum Beispiel Zugriff auf eine App(likation) von spickmich.de: Mit dieser können die Schüler, bzw. Studenten Lehrer oder Professoren benoten und für diese Zeugnisse ausdrucken.

Bei den meist kommerziellen Applikationen wird sehr viel Wert auf Datenschutz gelegt. Für jede App kann der Nutzer eine Visitenkarte erstellen, die festlegt welche Daten die App nutzen kann. Beim größten Konkurrenten der VZ-Gruppe, Facebook, ist dies leider nicht möglich.

Ich vermute, dass sich die drei Netzwerke Facebook, was Funktionalität angeht, immer mehr annähern werden.