Opera 10.50 ist fertig – Was ist neu?

Die neue Version des Browsers Opera, 10.50, bringt ein paar Änderungen mit sich.
Eine neue JavaScript-Engine namens Carakan soll das Aufbauen komplexer Seiten weiter beschleunigen, sie soll bis zu 7-mal so schnell sein wie die vorherige. Bei Seiten mit wenig JavaScript- bzw. Ajax-Anteil wird jedoch kaum ein Unterschied spürbar sein.
Der bereits in der Vorgängerversion integrierte Webserver, der auf die Unite-Technologie zurückgreift, wurde ebenfalls in puncto Geschwindigkeit verbessert. Die Aufteilung der Datenstreams bei mehreren Zugriffen wurde optimiert.

Auf den neuesten Stand gebracht wurde außerdem die Rendering Engine Presto. Ihre Version ist nun 2.5. Neu hierbei ist die Fähigkeit mehr CSS3- und HTML5-Klassen darzustellen. HTML5 wird eine wichtige Rolle in Sachen Multimediainhalte im Web spielen. Die experimentelle HTML5-Version YouTubes kann hier getestet werden, vorrausgesetzt der Browser ist fähig.
Opera ist auch schöner geworden. Der Browser ist zur Zeit anderen Browsern wie Mozillas Firefox oder Apples Safari voraus: Er erscheint in Windows Vista und Windows 7 mit aktivierter Aero-Glass-Oberfläche fast vollständig durchsichtig.

In Sachen Webstandards werden sich Safari und Opera in Zukunft immer wieder gegenseitig übertrumpfen. Microsofts Internet Explorer 8 wurde von den beiden Freewareprogrammen bereits weit hinter sich gelassen. Langsam steigt meine Vorfreude auf Firefox 4.