James Moloney: Angela – Personen

Viele, die auf diese Seite stoßen, suchen nach Charakterisierungen der Personen, Personenkonstellationen oder Inhaltsangaben des o.g. Buches. Die wichtigsten Personen findet ihr unterhalb.

Angela Riley: Hauptperson, Namensgeberin des Buches und die beste Freundin Graceys. Sie studiert Personalwesen.

Gracey: Zweite Protagonistin mit Aborigine-Vorfahren. Kommt aus einer sehr armen Familie. An der Universität tritt sie in Kontakt mit anderen Aborigines.

Rhonda Haines: Ca. 45 Jahre alte Aborigine-Aktivistin. Promoviert in Philosophie, kümmert sich besonders um Gracey. Als Kind wurde sie von ihrer Mutter getrennt und kam in ein Waisenhaus. Setzt sich für die Rechte der Aborigines ein, mag keine Weißen. Kein Interesse an Gesprächen mit Angela.

Cheryl Riley: Angelas Mutter. Hat sehr viel Lebenserfahrung, ist sehr wortgewandt. Sie wird von Angela oft um Rat gebeten, den sie überzeugend gibt.

TIPP: Willst du eine komplette Übersicht (Inhalt, Personen, Aufbau, Analysen) über das Buch, kann ich Dir zu diesem Lektüreschlüssel von Karola Schallhorn raten! -> Auch für’s Abitur gut vorbereitend.

Derek Campbell: Ebenfalls Aborigine. Als Kind wurde er von einer weißen Familie adoptiert. Er ist sehr bekannt und hält oft Reden.

Tom Riley: Angelas Vater, verheiratet mit Cheryl.

James Moloney: Angela – ChapterLog Englisch

Die kapitelweise Inhaltsangabe (Chapter-Log) auf Deutsch veröffentlichte ich vor einigen Tagen. Da das Buch Angela von James Moloney jedoch meistens im Fach Englisch unterrichtet wird, hier noch einmal die englische Version der Zusammenfassung unterhalb.

Part 1: Brisbane
Schoolies – Chapter 1: Introduction of the book; introduction of the main-characters, Angela and Gracey have finished college and attend university; Gracey lives at Angela’s family. – The first weeks at university: Gracey joins the Indigenous Student Support Unit (short: “The Unit”), in which she meets the political activist Rhonda Haines for the first time; Angela meets Jarred (Clare’s brother) for the first time; Gracey spends a lot of time with other Aborigines.

UQ – Chapter 2: Angela makes a joke about Gracey, who is not amused about it. Angela goes with Jarred to the film festival, Gracey is at a party for Aborigines at the same time. Gracey would like to have her own room to do more with the Unit’s Aborigines; Angela is lonely as a result of the behavior of Gracey and tries to solve the problems in the friendship by trying to make friends with Rhonda, who ignores her. Angela feels uncomfortable in presence of other Aboriginal people.

Sorry Day – Chapter 3: Gracey gets a money problem and needs help from Angela in her job-search to look better in accompaniment of a white girl; Jarred and Angela spend much time together. Angela is angry with Gracey, because of not appearing at the „corner“. Angela’s mother tries to talk with her about Derek Campbell, but Angela rejects.

Part 2: Sydney
Bankstown - Chapter 4: Angela and Gracey go to an event. They meet Rhonda with her mother, who tries to talk with Angela about the Stolen Generation. Gracey is not happy about the talked and so presents her own opinion, the view of Derek; Angela uses her mother’s arguments to discuss. Gracey and Angela do not talk to each other for a long time. – Vacation: Angela, Gracey and Jarred go to Sydney, taking part in the University Games. The dispute between the young women does not come to an end, however Angela decides to stay at her grandfather. Angela stays in contact with her great love Jarred, and the friendship with Gracey ends.

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The Race - Chapter 5: Jarred tries to motivate Gracey to take part in the University Games. Later, he has a discussion with Angela on the various sides of Gracey. Angela decides to talk to her grandfather about the Stolen Generation. A few days after, Angela clears the air with Gracey; Clarifying by both reiterating their points of view. The result of the conversation is Gracey’s decision to stay with her relatives, the Aborigines.

The Gubba Man - Chapter 6: Angela talks with her grandmother about Gracey. Angela gets to know that her grandfather was one of the “kidnappers” of children, the “Gubba men”. She is shocked when she realizes that she is not better than all the other whites. She notes that Gracey  was right all the time. Angela can understand that Gracey, as a “Murri”, went to live with her relatives, but she is ashamed of the friendship having broken due to such disagreements.

Verbesserungsvorschläge oder Hinweise zu dieser Zusammenfassung bitte als Kommentar posten. Danke! =)

James Moloney: Angela – ChapterLog Deutsch

Hervorgehoben

Das hier zusammengefasste Buch wird vorwiegend an deutschen Schulen im Fach Englisch unterrichtet. Eine besonders große Rolle spielt es ab dem Abiturjahrgang 2012. Behandelt werden Rassismus, Diskriminierung und die australische Geschichte. Ich entschloss mich zu einer Zusammenfassung und Überarbeitung mehrerer, nach langer Suche im Netz doch noch gefundener Inhaltsangaben des Buches Angela. Im Folgenden ist die Handlung des Buches, in Kapitel aufgeteilt, zu sehen.

Teil 1: Brisbane
Schoolies – Kapitel 1: Einleitung des Buches; Einführung der Charaktere; Angela und Gracey haben das College fertig, gehen zusammen zur Universität; Gracey lebt bei Angelas Familie. - Die ersten Wochen an der Universität; Gracey tritt der Indigenous Students Support Unit (kurz: “The Unit”) bei und lernt dort die politische Aktivistin Rhonda Haines kennen; Gracey verbringt viel Zeit mit den anderen Aborigines; Angela trifft Jarred (Clares Bruder) zum ersten Mal.

UQ – Kapitel 2: Angela macht einen Witz über Gracey, welche diesen nicht amüsant findet. Angela fährt mit Jarred zum Filmfestival; Gracey ist zur gleichen Zeit auf einer Party für Aborigines. Gracey will ihr eigenes Zimmer, weil sie mehr mit Aborigines unternehmen will; Angela ist als Folge des Verhaltens von Gracey einsam und versucht zur Lösung der Probleme in der Freundschaft mit Gracey eine Beziehung mit Rhonda aufzubauen. Diese ignoriert sie jedoch. Angela fühlt sich daraufhin in Anwesenheit der Aborigines nicht mehr wohl.

TIPP: Willst du eine komplette Übersicht über das Buch, oder verstehst Du es einfach nicht, kann ich Dir diesen Lektüreschlüssel als Interpretationshilfe von Karola Schallhorn empfehlen! -> Auch für’s Abitur gut vorbereitend.

Sorry Day – Kapitel 3: Gracey bekommt ein Geldproblem und braucht bei der Jobsuche Hilfe von Angela, um einen besseren Eindruck in einem Vorstellungsgespräch in einem Café zu machen; Jarred und Angela verbringen viel Zeit miteinander. Angela ist wütend auf Gracey, da diese schon lange nicht mehr an der „Ecke“ erscheint. Angelas Mutter versucht  mit ihrer Tochter über Derek Campbell zu sprechen, doch diese wehrt ab.

Teil 2: Sydney
Bankstown – Kapitel 4: Angela und Gracey gehen zusammen zu einer Veranstaltung. Dort treffen sie Rhonda mit ihrer Mutter, die mit Angela über die Stolen Generation zu sprechen versucht. Gracey mischt sich in das Gespräch ein und macht ihren Standpunkt deutlich: Sie vertritt Dereks Meinung, während Angela lieber die verteidigenden Argumente ihrer Mutter vorbringt. Gracey und Angela sprechen daraufhin eine lange Zeit nicht mehr mit einander.  - Semesterferien: Angela, Gracey und Jarred fahren nach Sydney, um die University Games zu verfolgen. Die Streitigkeiten zwischen den jungen Frauen gehen jedoch weiter und Angela entschließt sich dazu, ab jetzt bei ihrem Großvater zu übernachten. Angela widmet sich nur noch ihrer großen Liebe Jarred, und ihre Freundschaft mit Gracey hat schon bald ein Ende.

The Race – Kapitel 5: Jarred versucht Gracey für die University Games zu motivieren. Später diskutiert er mit Angela die verschiedenen Seiten Graceys. Angela entscheidet sich dazu, ein Gespräch mit ihrem Großvater über die Stolen Generation und Dereks Standpunkt zu führen.Später bemüht sie sich um ein klärendes Gespräch mit Gracey, in dem beide erneut ihre Ansichten verdeutlichen. Das Ergebnis des Gesprächs ist letztendlich, dass sich Gracey zu einem Aufenthalt bei ihren Verwandten, den Aborigines, entschließt.

The Gubba Man – Kapitel 6: Angela spricht mit ihrer Großmutter über Gracey. Ihr wird durch mehrere Gespräche deutlich, dass ihr Großvater einer der „Kidnapper“ der Kinder, der „gubba men“, war. Angela ist schockiert als sie bemerkt, dass sie nicht besser ist als all die anderen Weißen. Sie merkt, dass Gracey die ganze Zeit über recht hatte. Angela kann verstehen, dass Gracey als “Murri” fortging, um bei ihren Verwandten zu leben; Sie findet es jedoch schade, dass die Freundschaft aufgrund solcher Meinungsverschiedenheiten bezüglich der australischen Geschichte zerbrach.

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Hier geht es zur englischen Version des Textes!

Aus dem Englischunterricht – James Moloney: Angela (Inhaltsangabe)

James Moloneys Roman wird zur Zeit an vielen Schulen behandelt. Er stellt einen Bezug zwischen der Geschichte der Aborigines und den heutigen Spuren dieser her. Die folgende kurzgehaltene Inhaltsangabe/Summary fand ich auf telic.de.vu und habe sie unterhalb eingestellt, um Mitschülern die Suche nach dieser zu erleichtern:

“Bei dem Werk handelt es sich um einen australischen Roman, der die Geschichte zweier junger Frauen unterschiedlicher Herkunft erzählt. Da ist zum einen die von den Ureinwohnern abstammende Gracey, die ein hartes Schicksal hat: ihre Mutter ist gestorben, ein älterer Bruder hat sich im Gefängnis das Leben genommen, während der jüngere Bruder Dougy in der Familie einer Tante lebt. Die andere ist die weiße Titelfigur Angela, aus deren Perspektive die vorliegende Geschichte erzählt wird. Die begabte und sportlich talentierte Gracey ist Angelas beste Freundin: gemeinam machen die beiden ihren Abschluss am Hamilton College von Brisbane, und als beide zusammen an der Queensland University ein Studium beginnen, wird Gracey von den Eltern Angelas gastfreundlich aufgenommen.

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Doch an der Universität kommt es rasch zu verschiedenen Belastungsproben für ihre Freundschaft. Während Angela sich zum ersten Mal verliebt, gerät Gracey unter den Einfluss der politischen Aktivistin Rhonda Haines, die sich nicht nur für die Rechte der australischen Ureinwohner engagiert, sondern auch Gracey zur Trennung von Angela rät. Dennoch fahren die beiden in den Semesterferien nach Sydney, wobei Angela ihre Großeltern und Gracey ihren jüngeren Bruder besuchen möchten. Die Entfremdung der Freundinnen setzt sich indessen fort. Schließlich verzichtet Gracey nicht nur auf eine vielversprechende sportliche Karriere, sondern auch auf die Fortsetzung ihres Jurastudiums und eine mögliche spätere berufliche Tätigkeit als Anwältin. Stattdessen entscheidet sie sich dafür, fern ab von der Zivilisation, rund 2000 Kilometer von Sydney entfernt, in der Kleinstadt Hamilton ihr Leben mit den “Aborigines” zu teilen.

Diese Entscheidung vermag Angela erst zu akzeptieren, als sie genauere Informationen über deren Schicksal erhält. In der Vergangenheit wurden viele Kinder der Ureinwohner gegen den Willen ihrer Eltern von ihren Familien getrennt und nach weißen Maßstäben und Vorstellungen erzogen. Mehr noch: Angela erfährt, dass ihr eigener Großvater in solches Unrecht verwickelt war. Somit erkennt sie schließlich, was es für Gracey bedeutet, wenn sie sich als erwachsener Mensch entschließt, zu ihrem Volk und zu ihrer Familie zurückzukehren, von deren Zusammengehörigkeitsgefühl und Solidarität sie in Sydney aufgrund eigener Anschauung einen Eindruck gewinnen konnte. So trennen sich zum Schluss des Romans die Wege der beiden jungen Frauen. Dabei ist Angela ganz sicher, dass ihre Freundschaft trotz der eingeschränkten Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten Bestand haben wird.
Mit der Wahl einer Erzählperspektive ist grundsätzlich die Einladung zur Übernahme einer bestimmten Position verbunden. Im vorliegenden Fall wird der Roman zwar aus Angelas Blickwinkel erzählt, doch bemüht sie sich intensiv um ein Verständnis der Probleme ihrer Freundin. Da Gracey darüber hinaus wiederholt Gelegenheit erhält, in ausführlichen Dialogen ihren Standpunkt darzulegen, erreicht der Autor eine erfreulich sachliche und ausgewogene Darstellung.”

–> zur Quelle (24.04.11)