Verstecktes Feature von Firefox unter Windows 7

Der Release-Candidate von Firefox 3.6 beinhaltete eine Funktion für Windows 7, die nun, in der finalen Version, nicht mehr standardmäßig aktiviert ist.
Aufgefallen ist mir das leider erst heute Abend, als ich eine Virtual Machine mit Windows 7 und Firefox RC installierte.

Die Funktion, die Registerkarten von Firefox im Startmenu anzuzeigen, so wie es auch unter Internet Explorer 8 möglich ist, lässt sich wie folgt aktivieren:
In die Adresszeile about:config eingeben und mit Enter bestätigen. Unter der Warnung auf den Button “Ich werde vorsichtig sein, versprochen!” klicken und in den Filter ganz oben browser.taskbar.previews.enable eintippen.
Auf den nun unten erscheinenden Eintrag doppelklicken. Der Wert ganz rechts sollte nun von false auf true wechseln.

Nach der vorgenommenen Modifikation an der Konfiguration des Browsers sollten die Registerkarten wie beim Internet Explorer in der Taskleiste sichtbar sein.

Add-on nicht kompatibel zu Firefox 3.X

Beim Upgraden auf eine neue Firefox-Version stellte ich heute fest, dass einige Add-ons nicht kompatibel zu der neuen Version waren. Da ich dieses aber dringend benötige, musste ich etwas am Code basteln.

Um dieses Problem zu lösen lud ich mir die Installationsdatei des Add-ons (.xpi) nochmals beim Anbieter herunter und veränderte eine Kleinigkeit am Code, da die meisten Erweiterungen doch kompatibel sind, nur als inkompatibel deklariert werden.
Eine XPI-Datei ist eigentlich eine ZIP-Datei. Deshalb kann man sie mit jedem Packer (z.B. 7-Zip) entpacken. Falls dies bei dir nicht funktioniert, musst du die Datei vor dem Entpacken in eine .zip umbenennen.

Wenn die Datei nun entpackt ist, musst du die install.rdf mit einem Texteditor öffnen, in welcher du dann nach em:maxVersion suchst. Die Versionsangabe die hinter dieser Zeile steht, musst du verändern. Willst du also zum Beispiel ein Add-on aus der Version 3.5 verwenden, musst du den Wert von 3.5.* in 3.6.* ändern

Beispiel:
em:maxVersion=”3.5.*” —>  em:maxVersion=”3.6.*” (Bei älteren Add-ons)
Bzw. <em:maxVersion>3.5.*</em:maxVersion> —>  <em:maxVersion>3.6.*</em:maxVersion> bei neueren Add-ons.

Danach speicherst du die install.rdf ab.

Zum Schluss musst du die zu Beginn entpackte Datei nur wieder in die .xpi verpacken. Wichtig hierbei ist, dass du als Format ZIP benutzt. Nun öffnest du die XPI-Datei mit Firefox und installierst sie ganz normal. Nach einem Neustart des Browsers sollte das Add-on wieder funktionieren.